Was ist die BuFaK?


Die BuFaK WiSo fand zum ersten Mal im März 1977 in Karlsruhe statt und erfuhr in den Jahren ihres Stattfindens variierende Teilnehmerzahlen bei den Konferenzen. Seit 2002 wird die Zahl von 100 Teilnehmern regelmäßig überschritten und erreichte im Sommersemester 2014 auf der BuFaK in Köln ihren bisherigen Höhepunkt. Im Schnitt liegen die Zahlen der letzten Jahre bei ~200 Teilnehmern aus 45 bis 50 Fachschaften. Die Besonderheit der BuFaK liegt in deren bundesweiten Ausrichtung. Im ansonsten streng föderalen Bildungssystem Deutschlands bietet die BuFaK somit eine erfreuliche Ausnahmeerscheinung.

Nicht völlig unabhängig von den seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland vollzogenen starken Veränderungen in der bundesweiten Interessenvertretung der Studierenden zunächst durch den Verband deutscher Studentenschaften (VDS) und durch den freien zusammenschluss von studendInnenschaften (fzs) heute – ist die BuFaK WiSo als regelmäßiges Zusammentreffen aller Fachschaften erhalten geblieben.

In fachlichen Belangen ist die BuFaK WiSo die legitime bundesweite Interessenvertretung der Studierenden ihrer Fachbereiche. Einerseits dient sie zum Erfahrungsaustausch der einzelnen Fachschaften nach dem “Friends of my Friends Prinzip.” Andererseits tragen Vorträge und Workshops zur Wissensvermittlung fachlicher, hochschulpolitischer und persönlichkeitsentwickelnder Natur bei. Außerdem ist die Abstimmung gemeinsamer Positionen zu hochschulpolitischen Themen, die dann vom BuFaK Rat nach Außen vertreten werden ein wichtiges Element der Konferenz.

Durch die Schaffung des Akkreditierungsrates und Vergabe von Berechtigungen zur Akkreditierung wirtschaftswissenschaftlicher Studiengängen an Akkreditierungsagenturen ist ein neues Aufgabenfeld für die BuFaK WiSo erwachsen. Erstens kann aus Sicht der Studierenden eine adäquate Qualitätsüberprüfung der Studiengänge und der Bedingungen an den Hochschulen nur unter hinreichender Beteiligung von qualifizierten studentischen Vertretern geschehen. Zweitens hat auch der Akkreditierungsrat die studentische Beteiligung als unabdingbares Kriterium festgelegt.

Was ist der BuFaK-Rat?

Allgemeines

Der BuFaK-Rat soll die Arbeit der BuFaK zwischen den Konferenzen fortführen. Er soll dafür sorgen, dass beschlossene Positionen nach außen vertreten werden, soll ausrichtende Fachschaften bei der Organisation einer Konferenz unterstützen und vor allem Workshops zu hochschulpolitischen Themen vorbereiten. Der BuFaK-Rat besteht aus bis zu sieben Personen, die unterschiedliche Aufgaben haben. Der BuFaK-Rat wird für ein Jahr turnusmäßig auf der Sommer-BuFaK gewählt.

Sprecher

Ihre Aufgabe ist vor allem die Außenvertretung gegenüber anderen Fachschaftentagungen, gegenüber dem freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), den Akkreditierungsagenturen, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der BundesDekaneKonferenz Wirtschaftswissenschaften (BDK).

Erreichbarkeit

Man kann den kompletten Rat per Mail anschreiben unter rat@bufak-wiso.de Hat man ein Anliegen, dass sich an das Sekretariat richtet, so schreibt man an sekretariat@bufak-wiso.de.



Was ist der BuFaK - WiSo e.V.?


Der Verein sieht seine Aufgabe in der bundesweiten Interessenvertretung der Studierenden der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch der einzelnen Fachschaften und ihrer Vertreterinnen und Vertreter.

Die Bundesfachschaftenkonferenz der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (BuFaK WiSo) bietet ein Forum der Zusammenarbeit zum hochschulübergreifenden Erfahrungsaustausch. Insbesondere nimmt sie zu gesellschafts- und bildungspolitischen Themen Stellung und fordert die politische Bildung ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Stärkung der demokratischen Mitbestimmung an den Hochschulen. Zwischen den einzelnen Konferenzen führt der von der BuFaK WiSo gewählte Rat als ständige Vertretung deren Arbeit fort und repräsentiert die BuFaK WiSo nach außen.

Dieser Verein unterstützt die Ziele der BuFaK WiSo und macht es sich zur Aufgabe, deren Ausrichtung zu fördern und möglichst vielen Fachschaften der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Teilnahme zu ermöglichen.

Er verwaltet alle Finanzangelegenheiten der BuFaK WiSo und verhandelt mit einzelnen Sponsoren und Institutionen im Namen der BuFaK WiSo.



Glossar


Im Nachfolgenden findet ihr einige Begriffe und Abkürzungen, die euch auf der BuFaKKa begegnen könnten und die ihr kennen solltet.

Der Akkreditierungsrat regelt und organisiert das deutsche Akkreditierungssystem. Durch seine Tätigkeit trägt er wesentlich zur Sicherung und Entwicklung der Qualität von Studium und Lehre in Deutschland und damit zur Verwirklichung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums bei.
(Quelle: http://www.akkreditierungsrat.de/)
Das deutsche Akkreditierungssystem ist dezentral organisiert und dadurch gekennzeichnet, dass die Akkreditierung von Studiengängen (Programmakkreditierung) bzw. von hochschulinternen Qualitätssicherungssystemen (Systemakkreditierung) durch Akkreditierungsagenturen erfolgt, die hierfür wiederum eine Zulassung (Akkreditierung von Agenturen) des Akkreditierungsrates benötigen.
(Quelle: http://www.akkreditierungsrat.de/)
Der Allgemeine Studierendenausschuss oder Allgemeine Studentenausschuss (AStA) ist in den Hochschulen der meisten deutschen Bundesländer das geschäftsführende (exekutive) und mit der Außenvertretung betraute Organ der (verfassten) Studierendenschaft. Er stellt die studentische „Regierung“ oder auch die eigentliche Studierendenvertretung im engeren Sinne dar.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeiner_Studierendenausschuss)
Zur Sommer BuFaK 07 in Köln wurde dieses, ursprünglich für Kindergartenkinder konzipierte, Spiel eingeführt. Die erste Aufführung fand zum BuFaK Auftakt mit einer immer noch Rekord haltenden Teilnehmerzahl von ca. 100 – 150 Leuten statt.
Die BundesDekaneKonferenz Wirtschaftswissenschaften ist die Vereinigung der amtierenden Dekaninnen und Dekane der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche an Fachhochschulen der Bundesrepublik Deutschland.
(Quelle: http://www.bundesdekane.de/)
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin fördert die Ausrichtung bzw. Ausrichter der BuFaK. Das bedeutet, die ausrichtende Fachschaft kann dort Mittel beantragen, um die Ausgestaltung der Bundesfachschaftenkonferenz bzw. deren Kapazitäten zu handhaben. Sie unterstützt dadurch die aktive Vernetzung von Hochschulen und Universitäten im Rahmen der nationalen Interessensvertretungen.
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh setzt sich für ein wandlungsfähiges Wissenschaftssystem ein, das unter sich verändernden Bedingungen allen, die an ihm mitwirken und von ihm profitieren wollen, optimale und differenzierte Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Dazu sollten Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Autonomie nutzen und gestalten, vielfältige Profile entwickeln und umsetzen und ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen.
(Quelle: http://www.che.de)
Der Fakultätsrat – entsprechend der jeweiligen Gliederung der Hochschule auch Fachbereichsrat – setzt sich aus gewählten Mitgliedern der Gruppe der Hochschullehrer (in vielen Bundesländern mit einer Stimme Mehrheit), Vertretern der Studierenden, des akademischenMittelbaus sowie der technischen Angestellten zusammen.
(Quelle: Wikipedia)
Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland. Mit rund 90 Mitgliedern vertritt der fzs rund eine Million Studierende in Deutschland.
(Quelle: http://www.fzs.de/ueber_uns/index.html).
Basierend auf der Organisationsgrundlage, den Wahlgrundsätzensowie den Grundsatzbeschlüssen ist eine allgemeine Grundordnung entworfen worden, welche alle geltenden Beschlüsse der BuFaK WiSo zusammenfassend darstellt. Die Grundordnung ist auf der Sommer-BuFaK 2013 in Magdeburg verabschiedet worden. Mehr Informationen und die gesamte, aktuell gültige Fassungder Grundordnung gibt es unter https://bufak-wiso.org/was-ist-die-bufak/grundordnung.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Sie hat gegenwärtig 267 Mitgliedshochschulen. In ihnen sind über 94 Prozent aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert.
(Quelle: http://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/)
Für die Ausführung der Beschlüsse der PVTs und die Vertretung des Pools nach außen existiert der Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools (KASAP). Die studentischen Mitglieder des Akkreditierungsrats werden durch den Pool nominiert und sind quaAmt auch Mitglieder des Koordinierungssausschusses.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Studentischer_Akkreditierungspool)
Die Kultusministerkonferenz behandelt nach ihrerGeschäftsordnung “Angelegenheiten der Bildungspolitik, der Hochschul- und Forschungspolitik sowie der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen”.
(Quelle: http://www.kmk.org/wir-ueber-uns/aufgaben-der-kmk.html)
DKooptation (lat. cooptatio), auch Kooption oder Kooptierung, ist die Ergänzungswahl, Zuwahl, Aufnahme oder Wahl von Mitgliedern des BuFaK-Rates durch die übrigen Mitglieder der Bundesfachschaftenkonferenz WiSo.
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Auf dem Kräuterworkshop werden regionale Kräuterspezialitäten durch Mitglieder der BuFaK WiSo verkostet. Dies ist kein offizieller Workshop im Sinne der BuFaK WiSo, sondern er ist durch die Intention einiger Teilnehmer entstanden. Es hat sich eingebürgert, dass der Kräuterworkshop frühestens um 3 Uhr stattfindet. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Es gibt keine niedergeschriebenen Ordnungen oder Satzungen. Die Abstimmung findet im Allgemeinen im Anschluss an eine kurze Diskussion über die angetretenen Verperlungen als Akklamation per Lautgabe “Hmm” ab. Diejenige Verperlung mit dem lautesten Ergebnis wird als Sieger gekührt, welchen es bei nachfolgenden Verkostungen zu schlagen gilt.
Die Meta-Tagung der Fachschaften (MeTaFa) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Bundesfachschaftentagungen und anderslautenden Treffen von Fachschaften im deutschprachigen Raum (BuFaTas). Das Ziel ist der Austausch und die Kooperation zwischen den BuFaTas.
(Quelle: http://metafa-wiki.de/)
Der studentische Akkreditierungspool organisiert und fördert die Vertretung der Studierenden im Akkreditierungswesen. Er dient als Ansprechpartner der Agenturen und sorgt für die Weiterbildung seiner Mitglieder.
(Quelle: http://studentischer-pool.de/)
Hier handelt es sich um eine Tradition der BuFaK- Wenn das Plenum einen Purzelbaum einfordert wird der Name des Teilnehmers genannt und es wird ein Chor mit den Worten „Otto macht einen Purzelbaum, Otto macht einen Purzelbaum“ Angestimmt. Ist diese Vorwärtsrolle durch den Teilnehmer erfolgt, wird der Kanon „ Und jetzt rückwärts, und jetzt rückwärts! Angestimmt. Hierauf hat dann eine Rückwärtsrolle durch den Teilnehmer zu erfolgen. Diese Aktion ist nicht verpflichtend vorgeschrieben, unter den Teilnehmern jedoch immer gern gesehen und ruft Applaus und regelmäßig stehende Ovationen hervor.
Das Poolvernetzungstreffen, kurz PVT, ist eine Treffen der pooltragenden Organisationen. Der studentische Akkreditierungspool organisiert und fördert die Vertretung der Studierenden im Akkreditierungswesen. Er dient als Ansprechpartner der Agenturen und sorgt für die Weiterbildung seiner Mitglieder. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.studentischer-pool.de.
Den Administratoren obliegt die Zuständigkeit für das Mailpostfach der BuFaK (administration@bufak-wiso.de). Das Aufgabengebiet umfasst unter anderem Mails von Studierenden, Studierendenvertretern (Fachschaftler) zu beantworten. Hierzu ist gegebenfalls mit anderen BuFaK-Ratsmitgliedern Rücksprache zu halten bzw. nachzufragen oder entsprechend weiterzuleiten. Außerdem dieWeiterleitung von wichtigen Mails vom Verein zur Förderung der BuFaK WiSo e.V. und BuFaK-Arbeitsgruppen an zuständige Ratsmitglieder bzw. den Ratsverteiler (rat@bufak-wiso.de). Auch Anfragen und Einladungen von weiteren Konferenzen oder der Presse sind an die Sprecher des BuFaK-Rates weiterzuleiten.
Bei der Vertretung nach außen übernehmen sie insbesondere folgende Aufgaben: Vertretung auf anderen BundesFachschaftsTagungen (BuFaTas), Vertretung beim freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), Vertretung der BuFaK auf den bundesweiten Professorenkonferenzen, Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen (AG) der BuFaK, Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Bundes-Fachschaften-Konferenz WiSo e.V.
Beschlussfassendes Organ der Studierendenschaft. Wählt die AStA (UStA/StuRa etc.)-ReferentInnen, verabschiedet den Haushalt und beschließt programmatische Leitlinien. Wird einmal im Jahr von den Studierenden gewählt
(Quelle:http://www.studis-online.de/StudInfo/Glossar/SP_StuPa-StudentInnenparlament.php)
Der Studentenrat – auch StudentInnenrat oder Studierendenrat; oft abgekürzt StuRa oder auch SR – ist eine Form der Studierendenvertretung an Hochschulen. Weiterhin sind sie das zentrale Organ der Studierendenschaft und tragen oft die Bezeichnung Studenten- oder häufig Studierendenrat. Oft vereint er dort legislative und exekutive Funktionen auf sich. Die Form ist vorallem in den neuen Bundesländern anzutreffen.
Die Wahlordnung der BuFaK WiSo regelt jegliche Vorgehensweise und Durchführung von Wahlen auf einer BuFaK WiSo. Weitere Informationen und die aktuelll gültige Fassung ist unter https://bufak-wiso.org/was-ist-die-bufak/wahlordnung einsehbar.
Die weiteren Mitglieder des BuFaK-Rats haben die Aufgabe, die inhaltliche Qualität der BuFaK sicherzustellen. Dazu stehen sie im stetigen Kontakt mit ausrichtenden Fachschaften. Sowohl bei der Ausarbeitung des Programms nehmen die Mitglieder des BuFaK-Rats die Rolle eines Sparringspartners / Advocatus Diaboli ein. Auch bei der Gestaltung des Workshop-Programmes unterstützen die Mitglieder des BuFaK-Rats bei der Auswahl geeigneter Workshop-Themen sowie bei der Gewinnung geeigneter Referenten. Genau wie die Einbindung von Vorträgen, Streitgesprächen und Diskussionsrunden mit geeigneten Fachexperten (Keine Mitarbeiter von Finanzberatungsunternehmen, sondern z.B. Professoren oder Vertreter von der HRK) wird ausdrücklich befürwortet und ist daher verstärkt zu verfolgen.